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Maie Bertram

Maie Bertram, geboren in Deutschland, erhielt ihren ersten Violinunterricht im Alter von fünf Jahren.  Nach Studien bei Prof. Atila Aydintan an der Musikhochschule Hannover wurde sie bereits  als Dreizehnjährige Jungstudentin in der Klasse von Prof. Eckhard Fischer an der Hochschule für Musik in Detmold. Nach dem Abitur nahm sie 2004 ihr Vollstudium Konzertfach Violine bei Prof. Yair Kless an der Kunstuniversität Graz auf. 2008 schloss sie dieses mit dem Bachelor of Arts und höchster Auszeichnung ab. Derzeit befindet sie sich im Aufbaustudium bei Prof. Rainer Kussmaul an der Musikhochschule Freiburg.

Entscheidend geprägt wird ihre künstlerische Ausbildung darüber hinaus durch die regelmäßige Mitwirkung an Festivals und internationalen Meisterkursen, u. a. bei Hermann Krebbers, Igor Ozim, Thomas Brandis, Gérard Poulet, Olivier Charlier, Stephan Picard, Akiko Tatsumi und Ivry Gitlis. 

Mit großer Leidenschaft widmet sich die junge Geigerin auch der Kammermusik. Regelmaessig arbeitet sie mit namhaften Kuenstlern wie Antoine Tamestit, Friedemann Eichhorn, oder Peter Buck zusammen. Weitere kammermusikalische Impulse erhielt sie durch das Auryn Quartett und Prof. Wolfgang Jahn.

Maie Bertram ist mehrfache Bundespreisträger des Wettbewerbs „Jugend musiziert“.

Ihr Debüt als Solistin gab die junge Geigerin im Kurhaus Baden-Baden mit dem Violinkonzert von J. Brahms. Bei weiteren Soloengagements spielte sie u. a. in der Kölner Philharmonie, im Grazer Congress und im Wiener Musikverein.

Seit 2005 ist sie Stipendiatin in der von Yehudi Menhuin gegründeten Stiftung „Live Music Now“.

Als Mitglied des Bundesjugendorchesters, der Jungen Deutschen Philharmonie und des European Union Youth Orchestras (EUYO) spielte sie unter Dirigenten wie Bernard Haitink, Sir Colin Davis, Vladimir Ashkenazy und Sir John Eliot Gardiner in den bedeutenden Musikmetropolen Europas. 2008/2009 war Maie Bertram Mitglied der Orchesterakademie der Bayerischen Staatsoper Muenchen.